Schwarz-Rot-Gold – Kochen nach Farben
Donnerstag, Oktober 22nd, 2009
Wenn’s draußen langsam trübe wird, heitert Kochen die Laune auf. Zumal, wenn man ganz bewusst nach Farben kocht. Das begeistert nicht nur das Auge, sondern kann auch den Geist fordern (man muss nachdenken!) – und scheucht damit sämtliches Grau aus dem Hirn.
Ich habe mir die Aufgabe gestellt, mal was in den deutschen Nationalfarben zusammenzustellen. Herausgekommen ist ein Gericht, dessen Hauptzutaten nicht unbedingt typisch deutsch sind – aber es hat mir außerordentlich gut geschmeckt. Lag’s etwa daran, dass ich die Aufgabe erfolgreich gelöst habe? Mild-erdig die Linsen, zartbitter der Radicchio, säuerlich fruchtig die Quitte… Hier das Rezept: (weiterlesen…)
500 g Silberzwiebeln
Meine Mama machte ihn so, und ich liebe ihn!
Das hat jetzt nichts mit Tschu-tschu-Eisenbahn zu tun! Diese Früchte habe ich letzte Woche vom
Mit knusprigem Brot oder neuen Kartoffeln eine Hauptmahlzeit, aber auch als Beilage sehr lecker, z.B. zu einem Schnitzel, einem Fischfilet oder zu Grillwurst!
Es war eine Menge Stachelbeeren zu ernten – wohin damit? Ich habe mal experimentiert und die Beeren in ein Gemüsegericht integriert. Mir hat es überaus gut geschmeckt. Kaum zu glauben, dass Stachelbeeren so gut in herzhafte Gerichte passen. Noch überraschter war ich, als ich die Kombination von Stachelbeeren mit Gewürztagetes probiert habe – das ist eine wahre Sensation, wie Herr Alfons Schuhbeck immer so nett sagt. Und deshalb habe ich es gleich nochmal gekocht – die Tagetes mit hineingetan.
Schnell – leicht – lecker, genau das Richtige für heiße Tage. Mit knusprigem Baguette eine leckere Vorspeise für 2-3 Personen, ein Imbiss für 2 oder auch eine Beilage, z.B. zum Grillen. Schmeckt zu Fleisch wie zu Fisch gut.
Eine freche Kombination – nicht nur in den Farben, sondern auch geschmacklich.Schmeckt pur, als kleiner Snack, oder auch gut zu Fisch und Geflügel.
Vogelmiere – das ist eine Delikatesse nicht nur für Flattertiere. Das zarte Kräutlein schmeckt mild nach jungen Erbsen oder wie zarter Mais. Ich bereite gerne ein ungewöhnliches Pesto daraus zu: