Spargelrisotto mit Bärenklau

Spargelrisotto mit Bärenklau

Wer dieses Spargelrezept ausprobiert hat, wird vermutlich kein anderes Spargelrisotto mehr machen. Gut ist, dass Spargel und junger Bärenklau zur selben Zeit wachsen. Das sollte man nutzen! Das Aroma ist einzigartig.

Spargelrisotto mit Bärenklau

26. April 2020
: 2 Personen
: 40 Min.
: leicht

von:

Zutaten
  • 400 g Spargel
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g Risotto-Reis
  • 100 ml trockener Weißwein
  • 750 ml Gemüsebrühe (Spargelfond und gekörnte Brühe)
  • 1 Bio-Orange
  • 8-12 Wiesenbärenklau-Blätter mit Stiel
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz/Pfeffer
Zubereitung
  • 1 Spargel schälen, drei halbe Stangen (mit Kopf) aufheben, den Rest in dicke Scheiben schneiden und in Salzwasser 5 Minuten kochen, durch ein Sieb gießen, dabei Spargelfond auffangen. Spargelstücke warmhalten.
  • 2 Schalotte würfeln und in heißem Olivenöl anbraten.
  • 3 Reis dazu schütten und glasig dünsten.
  • 4 Weißwein hinzufügen, den Reis gut umrühren und 2–3 Minuten köcheln lassen.
  • 5 Nach und nach Gemüsebrühe hinzufügen, sodass der Reis immer knapp mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dabei fleißig rühren!
  • 6 Dies solange wiederholen, bis der Reis gar, aber noch bissfest ist. Das dauert ungefähr 20 Minuten.
  • 7 Orangenschale abreiben, 1 TL Zesten aufheben.
  • 8 Orange auspressen und den Saft mit der abgeriebenen Schale zum Risotto geben.
  • 9 Vom Bärenklau die Blätter abzwicken, fein schneiden, in heißem Olivenöl ungefähr 2 Minuten dünsten und mit den gegarten Spargelstücken unter das Risotto rühren.
  • 10 Risotto noch 1 Minute köcheln lassen, dann auf kleinster Flamme warmhalten.
  • 11 Blattstiele vom Bärenklau in ungefähr 8 Zentimeter lange Stücke schneiden.
  • 12 Olivenöl erhitzen und halbierte Spargelstangen von beiden Seiten 4 Minuten braten. Dann die Bärenklaustiele hinzufügen und das Gemüse weitere 3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • 13 Risotto auf Tellern anrichten und das gebratene Gemüse darüber geben.
  • 14 Mit Orangenzesten dekorieren.


Fragt mich jemand, wie Bärenklau schmeckt, muss ich passen. Das Aroma lässt sich nicht beschreiben beziehungsweise mit keinem anderen vergleichen. Wüssten wir nicht, wie Spargel schmeckt, ginge es uns übrigens genauso. Es gibt einfach Aromen, die sich nicht vergleichen lassen, weil sie eben einzigartig sind. Was meiner Meinung nach auch das Gute daran ist. Denn wenn etwas ähnlich schmeckt wie etwas anderes, lässt es sich leicht austauschen. Was zwar auch seinen Vorteil hat, aber das Einzigartige ist mir grundsätzlich lieber.

So oder so ist dieses Spargelrezept mit Bärenklau das beste, was ich je auf dem Teller hatte – spargelmäßig.
Wiesenbärenklau schmeckt übrigens nicht nur gut, er ist auch sehr gesund, weil er viel Vitamin C enthält, außerdem Kalium, Kalzium und Magnesium.



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