Nudelteig

Nudelteig

für 2–4 Portionen (je nachdem, wie groß der Hunger ist)

100 g Mehl
100 g Hartweißengrieß

alternativ:
200 g doppelt gemahlener Hartweißengrieß

2 Eier
2 EL Olivenöl
Salz

Zutaten mit den Händen verkneten und mindestens 5 Minuten weiterkneten. Der Teig soll schön geschmeidig sein. Ist er zu trocken, ein bisschen Wasser hinzufügen.

Teig zu einer Kugel formen und miit einem feuchten Tuch zugedeckt eine Stunde ruhen lassen.

Teig flach drücken und mit einem Nudelholz sehr dünn ausrollen. Mir ist das zu anstrengend und zu langwierig, deshalb habe ich mir vor Jahren eine Nudelmaschine zugelegt. Das ist deutlich komfortabler.

Die Maschine hat zwei Walzen, deren Abstand man einstellen kann Mit der Nr. 1 fängt man an und mit der Nr. 7 hört man auf. Dann ist der Teig wirklich hauchdünn.

Weil die Teigfladen pro Durchgang immer länger werden, sollte man sie durchschneiden.

Mit einer normalen Nudelmaschine kann man zweierlei Nudeln produzieren:


Bandnudeln

Spaghetti

Es gibt noch zusäzliche Aufsätze – die brauche ich aber nicht, weil ich mir die Nudeln selbst zurecht schneide oder von Hand forme.


Fussili (zeitaufwändig!)

Teigflecken

Orecchiette (Öhrchen-Nudeln)

Kocht man die Nudeln direkt nach der Zubereitung, sind sie in 3-4 Minuten gar bzw. noch bissfest. Das Wasser sollte leicht gesalzen sein und so reichlich, dass die Nudeln schön darin schwimmen können und nicht aneinander kleben.

Trocknet man sie, dauert die Kochzeit etwas länger. Am besten ist, eine Nudel rauszufischen und zu probieren, ob sie die gewünschte Konsistenz hat.


Rote Nudeln (mit Rote-Bete-Saft)

Grüne Nudeln (mit Bärlauch oder Spinat)


Selbst gemachte Nudeln sind übrigens ein schönes Mitbringsel für andere Hobbyköche. Am besten gleich mit einem leckeren Rezept.