Fenchelsalat mit Springkrautsprossen

Bislang habe ich vom Springkraut nur die leckeren Samenkörnchen verspeist. Doch beim Joggen ist mir neulich aufgefallen, dass an den mir bekannten Stellen viele Springkrautsprossen ihre Blättchen der Sonne entgegenstrecken.

Springkrautsprossen

Mal probieren, wie die schmecken, dachte ich mir … und probierte.

Also, Springkrautsprossen schmecken wie Sprossen allgemein: frisch und saftig und »grün«.

Ich habe ein paar Handvoll geerntet und einen Salat mit ihnen zubereitet.

Springkrautsprossen gesammelt

Fenchelsalat mit Springkrautsprossen

Portionen

2

Portionen
Zubereitungszeit

30

Minuten

Zutaten

  • Salat
  • 1 Fenchelknolle

  • 2 Handvoll Springkrautsprossen

  • 1 rote Zwiebel

  • 4–5 braune Champignons

  • 10–12 Physalisbeeren

  • 4 EL Kidneybohnen

  • 2 EL Blaubeeren

  • Vinaigrette
  • 4 EL Zitronensaft

  • 8 EL Olivenöl

  • 2 TL Sojasoße

  • Salz/Pfeffer

  • außerdem
  • 2 EL Mandelstifte

  • Wildblüten

Zubereitung

  • Fenchel halbieren, in Streifen hobeln.
  • Springkrautsprossen waschen, trockenschleudern.
  • Zwiebel halbieren, in feine Scheiben schneiden.
  • Champignons in feine Scheiben schneiden.
  • Physalis halbieren.
  • Alles zusammen mit den Kidneybohnen und den Blaubeeren in eine Schüssel geben und mischen.
  • Für die Vinaigrette die Zutaten verrühren und mit dem Salat mischen.
  • Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten, über den Salat streuen.
  • Salat auf Tellern anrichten.
  • Mit Wildblüten garnieren.

Das Indische Springkraut ist eine weitverbreitete, invasive Pflanze in Europa. Während viele sie als lästiges Unkraut sehen, gefällt mir dieses Wildkraut immer besser. Mir schmecken nicht nur die Samenkörnchen, denn vor Kurzem habe ich noch was anderes entdeckt: Springkrautsprossen.

Springkrautsprossen Gras

Springkrautsprossen sind die jungen Triebe der Pflanze im Frühjahr. Sie sind zart, saftig und ein bisschen süßlich im Geschmack, ähnlich wie Erbsensprossen, und enthalten viele Vitamine und Mineralien.

Springkraut kann geringe Mengen an Oxalsäure enthalten – wie auch Spinat, Rhabarber oder Sauerklee. Wer empfindlich ist (z. B. bei Nierenproblemen), sollte nicht zu viel davon essen.

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