Flädlesuppe mit Bärlauch und Gänseblümchen
Flädlesuppe besteht aus einer klaren Brühe und fein geschnittenen Pfannkuchenstreifen, den sogenannten Flädle. Die Grundlage bildet meist eine kräftige Rinder- oder Gemüsebrühe.

Der Begriff »Flädle« stammt aus dem süddeutschen Sprachraum und ist eine Verkleinerungsform des Wortes »Fladen«.
Sprachliche Herkunft
»Flädle« leitet sich vom althochdeutschen Wort flado ab, das so viel wie „flacher Kuchen“ oder »Fladen« bedeutet. Daraus entwickelte sich im Mittelhochdeutschen vlade bzw. flade. Gemeint war ursprünglich ein flach gebackenes Teigstück – unabhängig davon, ob es süß oder herzhaft zubereitet wurde.
Die Endung »le« ist eine typische Verkleinerungsform (Diminutiv) in süddeutschen Dialekten. »Flädle« bedeutet also wörtlich »kleiner Fladen«. Gemeint sind damit die dünn ausgebackenen Pfannkuchen, die erst gerollt und dann in Streifen geschnitten und als Suppeneinlage serviert werden.
Bedeutungswandel
Während »Fladen« im Hochdeutschen heute eher an Brot oder größere Teigstücke erinnert, spezialisierte sich der Begriff „Flädle“ regional auf dünne Eierkuchen für die Suppe. In anderen deutschsprachigen Regionen entwickelten sich eigene Bezeichnungen – etwa »Frittaten« in Österreich.
Flädlesuppe mit Wildkräutern und Gänseblümchen
2
Portionen10
MinutenZutaten
1 Pfannkuchen
½ l Gemüse- oder Fleischbrühe
1 Handvoll Bärlauch
Ein paar Gänseblümchen
Zubereitung
- Gemüsebrühe erhitzen, Pfannkuchen zusammenrollen, in Streifen schneiden und zur Brühe geben.
- Bärlauch in feine Streifen schneiden und mit den Gänseblümchen über die Brühe streuen.
Hinweis
- Statt Bärlauch kann man auch Knoblauchsrauke und/oder Giersch nehmen. Oder alle drei zusammen.
Hier gehts zum Pfannkuchen-Grundrezept.


