Gemüse – von der Wiese in die Pfanne

Gemüse von der Wiese: vier Wildpflanzen in der Pfanne

Wiese Wald

Wer beim Wort »Gemüse« gleich an den Garten oder den Supermarkt denkt, übersieht oft, was ganz in der Nähe wächst. Auf Wiesen und an Waldrändern finden sich erstaunlich aromatische Wildpflanzen, die sich in ihrer jungen Phase hervorragend in der Küche verwenden lassen. Besonders spannend: Japanischer Knöterich, Wiesenkerbel, Kohldistel und Wiesenbärenklau.

Alle vier Wildpflanzen habe ich gestern beim Joggen geerntet.

Bei allen vier gilt: Geerntet werden die jungen Triebe. Dann sind sie zart und mild und bringen je nach Pflanze unterschiedliche Nuancen mit – vom leicht säuerlichen, fast rharbarberartigen Geschmack des Japanischen Knöterichs bis zu würzigen, grünen und krautigen Aromen bei Wiesenkerbel, Kohldistel und Bärenklau.

Wiesengemuese
Japanischer Knöterich – Wiesenkerbel – Wiesenbärenklau – Kohldistel

Die Zubereitung könnte einfacher kaum sein:

  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • In Scheiben geschnittenen Knoblauch und Zwiebel anbraten,
  • Kohldistelblätter hinzufügen und 2–3 Minuten bei milder Hitze braten
  • Wiesenbärenklaublätter hinzufügen, 1 Minute mitbraten
  • Wiesenkerbel und Japanischen Knöterich hinzufügen
  • Alles ungefähr weitere 5–7 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen

Fertig!

Knoeterich Baerenklau Wiesenkerbel

Das Ergebnis ist eine schlichte Gemüsepfanne, die zeigt, wie viel Geschmack in Wildpflanzen steckt: unkompliziert, saisonal und direkt von der Wiese auf den Teller.

Dieses Gemüse von der Wiese schmeckt zu allem, wozu sonst beispielsweise Spinat schmeckt, oder Mangold, oder sonst ein Blattgemüse.

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