Bärlauchfrüchtepesto mit Pellkartoffeln– ein Gaumenschmaus!
Bärlauch ist ein beliebtes und bekanntes Wildkraut. Meist landen aber nur die aromatischen Blätter in Suppen, Butter oder klassischem Pesto. Doch nur wenige wissen: Auch die Früchte des Bärlauchs lassen sich hervorragend verarbeiten – besonders zu einem würzigen, intensiven Bärlauchfrüchtepesto.


Was sind Bärlauchfrüchte?
Nach der Blüte bildet Bärlauch kleine grüne Samenkapseln. Diese Früchte besitzen ein deutlich kräftigeres Aroma als die Blätter und verbinden eine angenehme Schärfe mit feinen Knoblauchnoten. Genau das macht sie ideal für ein außergewöhnliches Pesto.

Warum Bärlauchfrüchtepesto so besonders ist

Während klassisches Bärlauchpesto eher frisch und grün schmeckt, bringt die Variante mit den Früchten deutlich mehr Würze und Tiefe mit. Das Pesto eignet sich hervorragend als:
- Brotaufstrich
- Pasta-Soße
- Marinade für Gemüse
- Dip für Grillgerichte
- Verfeinerung für Kartoffeln oder Risotto
Besonders spannend: Die Früchte sorgen für eine leicht nussige, fast pikante Note, die hervorragend mit Parmesan und gerösteten Nüssen harmoniert.
Bärlauchfrüchtepesto
1
Glas20
MinutenZutaten
100 g Bärlauchfrüchte
50 g geröstete Cashew- oder Pinienkerne
50 g Parmesan
ca. 120 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
etwas Zitronensaft
Zubereitung
- Die Bärlauchfrüchte gründlich waschen und trocken tupfen.
- Kerne in einer Pfanne ohne Öl leicht anrösten.
- Früchte, Kerne und Parmesan in einen Mixer geben.
- Nach und nach Olivenöl hinzufügen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.
- Mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
Hinweis
- Wer es rustikaler mag, kann das Pesto im Mörser statt im Mixer zubereiten.
Dieses Gericht ist ruckzuck auf dem Teller. Dafür einfach Kartoffeln kochen und mit dem Pesto aus Bärlauchfrüchten servieren. Fertig!


Das fertige Pesto hält sich im Kühlschrank etwa ein bis zwei Wochen. Wichtig ist, die Oberfläche stets mit etwas Olivenöl zu bedecken. Alternativ lässt sich das Pesto portionsweise einfrieren.

Dieses Bärlauchfrüchtepesto zeigt wunderbar, wie vielseitig Wildkräuter genutzt werden können. Statt nur die Blätter zu verwenden, lässt sich vom Bärlauch nahezu die gesamte Pflanze kulinarisch entdecken. Das spart Ressourcen, erweitert den Geschmackshorizont und bringt ein Stück Waldküche direkt auf den Teller.
Wer gerne saisonal und regional kocht, sollte dieses besondere Pesto unbedingt ausprobieren.

