Blumenkohlsalat mit Bärlauchblüten – ein schmackhafter Frühlingssalat
Vom Bärlauch kann man alles essen. Momentan zeigt er sich in seiner ganzen Schönheit: Er blüht. Die zauberhaften und filigranen Blüten sind fast zu schade zum essen, aber sie schmecken wunderbar aromatisch, und es gibt ja sehr viele davon.



Besonders gut schmecken sie in einem frühlingsfrischen Blumenkohlsalat – mit Kirschtomaten.
Blumenkohlsalat mit Bärlauchblüten
2
Portionen20
MinutenZutaten
250 g Blumenkohl
150 g Brokkoli
6–8 Cocktailtomaten
4 EL Mayonnaise (selbstgemacht)
1 EL Zitronensaft
2 EL Olivenöl
3 EL süße Sahne
1 EL Joghurt
1 TL mittelscharfer Senf
1 Schalotte
Salz/Pfeffer
1 Bund Bärlauchblüten mit Stiel
Zubereitung
- Blumenkohl in Röschen pflücken und in Salzwasser 5 Minuten kochen.
- Dann die Brokkoliröschen dazugeben und weitere 2–3 Minuten kochen. Beide Gemüse sollen noch al dente sein.
- Mayonnaise (vorzugsweise selbstgemacht) mit Zitronensaft, Öl, Sahne, Joghurt und Senf verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
- Schalotte klein schneiden, Bärlauchstiele abzwicken, klein schneiden, 1 EL davon beiseite stellen, Rest zusammen mit den Schalottewürfelchen unter die Salatsoße rühren.
- Gemüse abgießen, dabei 2–3 EL von dem Kochwasser unter die Salatsoße rühren.
- Gemüse auf Tellern anrichten, geviertelte Cocktailtomaten darauf verteilen und mit der Soße begießen.
- Salat mit Bärlauchblüten und restlichen, klein geschnittenen Stielen bestreuen.

Über die Vorzüge selbst gemachter Mayonnaise
Selbst gemachte Mayonnaise hat einige klare Vorteile gegenüber gekaufter Ware – sowohl geschmacklich als auch gesundheitlich und praktisch.

Ein wesentlicher Pluspunkt ist die Kontrolle über die Zutaten. Bei hausgemachter Mayonnaise weiß man genau, was hineinkommt: frische Eier, hochwertiges Öl, etwas Senf, Zitronensaft oder Essig sowie Salz. Auf künstliche Konservierungsstoffe, Stabilisatoren oder Zuckerzusätze, wie sie in vielen industriellen Varianten vorkommen, wird komplett verzichtet.

Geschmacklich ist der Unterschied oft deutlich spürbar. Frisch aufgeschlagene Mayonnaise ist meist intensiver, cremiger und kann individuell angepasst werden – etwa mit Knoblauch, Kräutern, Chili oder verschiedenen Ölen. Dadurch lässt sie sich perfekt auf persönliche Vorlieben und Gerichte abstimmen.

Auch in puncto Frische spielt selbst gemachte Mayonnaise ihre Stärken aus. Sie wird in kleinen Mengen hergestellt und meist zeitnah verbraucht, wodurch sie besonders aromatisch bleibt. Zwar ist die Haltbarkeit kürzer als bei industriellen Produkten, dafür erhält man ein natürlicheres Lebensmittel ohne lange Lagerung.
Ein weiterer Vorteil ist die Flexibilität: Wer auf bestimmte Ernährungsweisen achtet, kann Rezepte leicht anpassen – zum Beispiel mit pflanzlichen Alternativen statt Ei oder mit milderen Ölen für eine leichtere Variante.
Alles in allem ist selbst gemachte Mayonnaise eine einfache Möglichkeit, Gerichte geschmacklich aufzuwerten und gleichzeitig mehr Kontrolle über die eigene Ernährung zu behalten – letztendlich also gesünder zu essen.
