Kirschpflaumensirup – Sommer im Glas



Wenn der Sommer die Obstbäume mit reicher Ernte segnet, ist es Zeit, den Zauber der Saison einzufangen – und was eignet sich besser dafür als ein selbstgemachter Kirschpflaumensirup?


Was ist eine Kirschpflaume?
Die Kirschpflaume auch bekannt als Myrobalane oder Blutpflaume, ist ein kleines, rundes Steinobst, das wie eine Kreuzung zwischen Kirsche und Pflaume aussieht – daher der Name. Die Farben reichen von sonnengelb über leuchtend rot bis zu tiefem Violett. Ihr Geschmack variiert von süß bis leicht säuerlich – perfekt für Sirup!

Köstlicher Kirschpflaumensirup
Kirschpflaumen sind oft unterschätzt, da sie wild wachsen oder als Ziergehölz in Gärten dienen. Doch wer sie kennt, weiß: Ihr intensives Aroma macht sie zur idealen Basis für Marmelade, Gelee – und eben Sirup.

Kirschpflaumensirup überzeugt mit seiner kräftigen Farbe, seinem fruchtig-frischen Geschmack und seiner Vielseitigkeit:
- als Erfrischung mit Mineralwasser oder Eiswürfeln
- zum Verfeinern von Cocktails oder Prosecco
- als Topping für Joghurt, Eis, Porridge oder Pfannkuchen
- zum Backen oder als süßer Akzent in Salatdressings
Kleiner Moment zum Innehalten
Ich liebe Wildkräuter und teile mein zeitaufwändig erarbeitetes Wissen, meine kreativen Rezepte und die vielen Erklär-Fotos auf diesem Blog komplett kostenlos und ohne Werbung mit meinen Lesern. Das ist mein Geschenk an Menschen, die gutes Essen und die Natur schätzen.
Leider hat sich unsere Online-Welt zu einer anonymen „Geiz-ist-geil“-Gesellschaft entwickelt. Viele hundert Menschen holen sich täglich meine Rezepte, kochen sie nach und gehen wieder – ohne ein kleines Zeichen der Wertschätzung in den Kommentaren zu hinterlassen. Stundenlange Arbeit wird also im gedankenlosen Vorbeigehen konsumiert, als stünde kein Mensch dahinter, sondern eine seelenlose KI.
Ich sage es ganz offen:
Mangelnde Wertschätzung fühlt sich nicht gut an!


Liebe Astrid, dein Dessert klingt superlecker! Hast du vielleicht ein Foto davon?
Regnerische Grüße – Renate
PS: Du solltest unbedingt auch den Likör ausprobieren. Meiner „reift“ noch, schmeckt aber jetzt schon hervorragend! Ich rühre ihn jeden Tag um und drücke die oben schwimmenden Früchtchen nach unten. Danach lecke ich genüsslich den Kochlöffelstiel ab …
Was für ein wunderbares Rezept – dein Kirschpflaumensirup hat mich direkt an meine Kindheit erinnert! In unserem Bauerngarten stand ein verwilderter Kirschpflaumenbaum, und ich mochte die kleinen, säuerlichen Früchte schon damals total gern. Aber dass man daraus so einen feinen Sirup machen kann, war mir neu.
Ich habe gestern einen kleinen Korb voll gesammelt und Rezept gleich ausprobiert, und schon beim Einkochen hat die ganze Küche herrlich fruchtig geduftet. Der fertige Sirup ist traumhaft – süß, leicht herb und total erfrischend. Mit Sprudelwasser und ein paar Minzblättern war das der perfekte Sommerdrink!
Danke, dass du solche Schätze teilst – es macht richtig Freude, altes Obst und Wildkräuter auf neue Weise zu entdecken.
Liebe Grüße!
Margrit
Liebe Marion, ich freue mich, dass meine Rezepte deine Küche bereichern! Heute habe ich übrigens das Nebenprodukt meines Kirschpflaumenlikörs probiert: beschwipste Kirschpflaumen. Köstlich!
Liebe Grüße
Renate